Anfang Juni fand ein Workshop mit Jean Noir bei mir in der Nachbarschaft statt.. Ehrlicherweise muss ich zugeben, dass ich zuvor noch nie etwas von ihm gesehen oder gehört hatte – eben bis zur Ankündigung des Workshops. Natürlich habe ich sofort gegoogelt, nur um in Rezensionen zu lesen, dass man zu ihm selbst ja nichts sagen bräuchte, weil es eben DER bekannte Jean Noir ist 😉 Also falls du vorher noch nie etwas von ihm gehört hast, kann ich dir seine Instagramseite @jeannoirphotography empfehlen. Er fotografiert tolle – überwiegend weibliche – Models und versucht mit jedem Bild eine Geschichte zu erzählen. Deshalb steht ‚Storyteller‘ passenderweise in seiner Instagram Beschreibung. Nachdem mich seine Bilder und die gefundene Rezension mehr als überzeugten, habe ich den Workshop gebucht 😀 Es war die richtige Entscheidung!

Am Workshop Tag trafen sich alle Teilnehmer bei meiner Nachbarin und Fotografin Antje Kirchoff, um erstmal gemeinsam auf der Terrasse Kaffee zu trinken und sich kennen zulernen. Die Atmosphäre war entspannt und familiär. Als alle Teilnehmer eingetrudelt waren, gingen wir in den Schulungsraum. Dort stellte sich Jean vor. Er erzählte uns wie er zur Fotografie kam, wieviel Energie und Herzblut in seinen Arbeiten steckt..  und er erklärte uns, dass die Vorbereitung auf ein Shooting die meiste Zeit in Anspruch nimmt, man bei einem Shooting die richtige Stimmung herstellen muss und vieles mehr. Anschließend erzählte jeder einzelne Teilnehmer warum er bei dem Workshop, wie er zur Fotografie kam und was derjenige heute lernen möchte. Schon nach dieser ‚Einführung‘ stand für uns alle fest, dass Jean (und der Rest unserer Workshopgruppe) super sympathisch ist!

Für das folgende Shooting hatte Jean 2 Themen vorgegeben: ‚Morning look‘ und ‚Fucked up look‘. Dafür teilten wir uns in 2 Gruppen. Jede Gruppe sollte beide Themen mit beiden Models umsetzen. Zuerst war der Morning Look dran..

Das nachfolgende Bild entstand kurz nachdem die Models Selina Juana und Melanie Kroll von Audrey Romano  fertig geschminkt & gestylt waren. Im Hintergrund siehst du wie meine Gruppe die Outfits für den Morning Look sichtet.

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Schritt 1: Erstellung eines Moodboards(in Pinterest) für jedes Thema. Ziel des Moodboards ist, dass man für sich und für das Model im Vorfeld festhält in welche Richtung das Shooting gehen soll.  Als alle Boards fertig waren wurden sie kurz vorgestellt. Dann ging es zur Location.. Eine Garage, die laut Jean aber „Mega“ war . So hätte das wohl kaum jemand von uns gesehen 😉 Domenik von Standkind war ein Teilnehmer, mein Sitznachbar und sorgte für die musikalische Untermalung. Er spielte passend zum Morning Look ruhige Lieder (oder besser ein tolles in Dauerschleife) bei dem wir uns besser in die Stimmung einfühlen konnten.  049A7210
Richtiger Umgang mit dem Model: Ihr seid ein Team! Erfolge werden also umgehend gefeiert 😛
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Ich habe zuerst mit Selina geshooted und war sofort verliebt :D! Sie sieht super aus, ist super nett & es ist so gut wie unmöglich schlechte Bilder von ihr zu machen.
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Da so gut wie jedes Foto mit Selina toll ist, brauchte meine Gruppe nicht lange für den ersten Look. Während die andere Gruppe noch  mit Melli arbeitete, nutzten wir die freie Zeit erstmal für Selfies.. mit Jean.. mit Selina.. mit uns.. 🙂 Das hier sind zum Beispiel Jean & Mika von Obscurafoto.
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Jetzt folgt der ‚Fucked up‘ look – der Morgen nach einer langen Disco Nacht. Für diese Szene holten viele ihr 70-200mm (oder ähnlich) raus. Nur einige wenige hatten ein 50mm bei und nahmen Aufstellung. Selina und Melanie liefen dann immer für uns auf und ab und guckten cool.
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Und das sind meine Lieblingsbilder:
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Nach dem Shooting zeigte uns Jean noch seinen Workflow in Photoshop. Mit reichlich Überlänge ging dieser tolle Workshoptag zu Ende, an dem ich viele nette fotobegeisterte Leute kennengelernt hab! Solltest du mit dem Gedanken spielen, einen Workshop bei Jean Noir zu besuchen, kann ich dir nur dazu raten 🙂

So das war es nun aber mit meinem Erfahrungsbericht. Ich hoffe er hat dir gefallen.

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